Coffeeshop The Black Sea dauerhaft aus Enschede verschwunden? – Drugs Inc.eu
Startseite CannabisCoffeeshop The Black Sea dauerhaft aus Enschede raus?

Coffeeshop The Black Sea dauerhaft aus Enschede raus?

von Team Inc.
Coffeeshop-Drugsinc-Enschede-entzogene-Genehmigung

Nach mehr als vierzig Jahren Unternehmertum steht die Zukunft des Cafés auf dem Spiel. Das schwarze Meer Das Café in Enschede steht kurz vor dem Aus. Es kämpft derzeit um den Erhalt seiner Schanklizenz, nachdem die Stadt diese aufgrund einer negativen Empfehlung von Bibob nicht verlängert hat. Damit droht einem der bekanntesten Cafés der Stadt nun doch die Schließung.

Polizeirazzia liefert den Auslöser

Der Fall geht auf Dezember 2023 zurück, als die Polizei Räumlichkeiten in der Stadsgravenstraat in Enschede durchsuchte. Dabei wurden in einem angrenzenden Gebäude Dutzende Kilogramm Cannabis gefunden. Obwohl der Betreiber des Coffeeshops „The Black Sea“ stets bestritten hat, dass die Ware dem Coffeeshop gehörte, veranlasste die Razzia die Stadtverwaltung, Ermittlungen wegen illegalen Drogenhandels (Bibob) einzuleiten.

In einem früheren Gerichtsverfahren urteilte der Richter, dass die Gemeinde nicht ausreichend nachweisen konnte, dass die gefundenen Waren tatsächlich dem Café „The Black Sea“ gehörten. Daher durfte das Café vorerst geöffnet bleiben. Die Diskussion ist jedoch nicht verstummt.


Die Kommunalpolitik spielt eine wichtige Rolle

Laut verschiedenen Beteiligten dreht sich dieser Fall mittlerweile nicht nur um die Polizeirazzia, sondern auch um die verschärfte Coffeeshop-Politik der Gemeinde Enschede.

Seit Einführung der neuen Bestimmungen müssen Betreiber von Cafés regelmäßig eine neue Lizenz für den Ausschank von Speisen und Getränken beantragen. Dabei werden unter anderem die Integrität und potenzielle Risiken mithilfe des Bibob-Verfahrens bewertet. Aufgrund dieser Bewertung hat die Gemeinde entschieden, die Lizenz des Cafés „The Black Sea“ nicht zu verlängern.

Das bekannte Hintertürproblem

Während des Prozesses rückte ein Problem, mit dem die Cannabisbranche seit Jahren zu kämpfen hat, erneut in den Vordergrund: das sogenannte Hintertürproblem.


Obwohl Coffeeshops maximal 500 Gramm Cannabis lagern dürfen, verkaufen viele Betriebe täglich deutlich mehr. Daher sind mehrere Lieferungen pro Tag nötig, obwohl der Handel offiziell weiterhin illegal ist. Laut dem Anwalt von The Black Sea zeigt dieser Fall einmal mehr, wie kompliziert die Situation in der Praxis ist.

Die Zukunft ist weiterhin ungewiss.

Der Inhaber des Cafés „The Black Sea“ hofft, die Genehmigung zurückzuerhalten und betont, dass er es seit Jahrzehnten ohne größere Probleme betreibt. Sollte der Richter letztendlich zugunsten der Gemeinde entscheiden, droht dem Café die endgültige Schließung.

Das Urteil ist nicht nur für The Black Sea von Bedeutung, sondern wird auch von anderen Coffeeshops mit Interesse verfolgt. Schließlich könnte das Ergebnis Auswirkungen darauf haben, wie die Kommunen künftig mit Bibob-Verfahren, Genehmigungen und der nationalen Toleranzpolitik umgehen.


Quelle: cnnbs.nl

In Verbindung stehende Artikel

Hinterlasse einen Kommentar